Startseite Entertainment DEINHANDY History: Der Arbeitsspeicher im RAMpenlicht

DEINHANDY History: Der Arbeitsspeicher im RAMpenlicht

RAM
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Ohne RAM läuft kein Smartphone. Der Random Access Memory gehört neben Akku, Prozessor und Speicher zu den wichtigsten Bestandteilen eines Smartphones. Seinen ersten Auftritt feierte der Arbeitsspeicher 1970.

Eine Welt ohne RAM

Die ersten Rechner bis in die 70er Jahre verfügten über keinen RAM, Programme wurden vorrangig auf Lochkarten gespeichert. Später kam der Magnetkernspeicher zum Einsatz, bei dem elektronische Ströme in magnetischen Ringkernen zum Auslesen benutzt wurden. Die ersten Rechner waren dementsprechend langsam und die Systeme alles andere als platzsparend.

Mit RAM geht’s gleich viel besser

Bob Dennard von IBM erfand 1966 den Dynamic Random Access Memory (DRAM), der 1970 zum ersten Mal in einem Heimcomputer in den Verkauf ging. Der Vorteil des dynamischen Arbeitsspeichers liegt im geringen Stromverbrauch und der einfachen Bauweise, was Computer wesentlich schneller und preisgünstiger machte.
Als Gegenstück zum dynamischen RAM (DRAM) wurde auch ein statischer RAM (SRAM) eingesetzt, der durch seine Speichereigenschaften allerdings einen deutlich höheren Stromverbrauch aufwies und heute als Pufferspeicher (Cache) Verwendung findet.

RAM in PC

Der DRAM wurde kontinuierlich weiterentwickelt. In den 90er Jahren wurde weitestgehend synchronisiertes DRAM (SDRAM) verbaut, der durch den Systembus oder einem separaten Speicherbus getaktet wird.
Ende der 1990er Jahre kam der Double Data Rate-SDRAM (DDR-SDRAM) zum Einsatz, der eine doppelte und dementsprechend höhere Datenübertragung ermöglicht.

Der aktuell schnellste RAM führt die Bezeichnung DDR4.
Diese Speichertechnik findet sowohl in Computer, als auch in Smartphones Einsatz.

Was ist eigentlich RAM?

Der oder das RAM wird auch als flüchtiger Speicher bezeichnet. Der Vorteil liegt am wahlfreien und direkten Zugriff auf jede einzelne Zelle des Speichers. Andere Speicherarten greifen nur blockweise auf den Speicher zu. Der Prozessor kann ohne lange Wartezeit direkt auf Daten zugreifen.
Im Gegensatz zum festen internen Speicher gehen Daten nach Ausschalten des Gerätes verloren.
Auf dem Arbeitsspeicher werden also keine statischen Daten wie Fotos oder Musik gespeichert, sondern Prozesse, Programme und Anwendungen, die gerade genutzt werden.

Der RAM im Smartphone

Klar stellt sich für die meisten unserer Lehrer die Frage wie viel Arbeitsspeicher ein neues Smartphone benötigt. Von einem bis zu acht GB ist zurzeit alles erhältlich. Jetzt kommt es darauf an, was der Nutzer mit seinem Smartphone machen möchte.

RAM Platine

Apple nimmt sich in Sachen RAM immer etwas zurück. Selbst das iPhone X ist lediglich mit 3 GB ausgestattet. Durch die Architektur des Betriebssystems iOS kommen iPhones auch mit weniger Arbeitsspeicher aus.

Für Facebook, WhatsApp und zum Telefonieren genügen Einsteiger-Smartphones wie das Pixi 4-5 von Alcatel mit einem GB Arbeitsspeicher.

Wer zusätzlich gelegentlich mit seinem Smartphone spielt und Office-Apps auf seinem Smartphone nutzen möchte, sollte eher 3 GB RAM in Erwägung ziehen. Das Huawei P8 Lite (2017) wäre in Ergänzung seiner soliden Akkuleistung eine günstige und ausreichend leistungsstarke Wahl.

Zum oberen Standard gehören im Jahr 2018 zwischen 4 und 6 GB. Damit lassen sich auch hochauflösende Games zocken und der Arbeitsspeicher kommt auch mit vielen parallel laufenden Apps zurecht. Mit einem soliden Prozessor und Spitzen-Kamera passt das Sony Xperia XZ1 Compact genau ins Bild.

Wer in Richtung Zukunft gehen möchte, holt sich ein Smartphone ab 6 GB. Dank immer größer werdender Apps und der Nutzung des Smartphones für AR-Games wie Pokémon Go oder auch VR-Technik kann sich eine Investition in ein High-End-Smartphone lohnen. Smartphones wie das Samsung Galaxy Note8 oder das OnePlus 5T sind aktuell Spitzenreiter.

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