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CES 2018: Razer verbindet Smartphone und Laptop

CES 2018: Razer verbindet Smartphone und Laptop
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Das Jahr fängt gut an: Der PC-Hersteller Razer, der vor allem für seine Gaming-Hardware bekannt ist, wagt die Verbindung von Smartphone und Laptop. Project Linda lässt beide zu einem Gerät verschmelzen und verbindet die Vorteile beider Welten miteinander. Die Freude bekommt allerdings einen leichten Dämpfer. 

Gaming ist sowohl im Mobilbereich als auch bei PCs immer wieder ein großes Thema. Denn gerade Spiele mit einer aufwendigen Grafik verlangen jedem Prozessor eine ganze Menge ab. Kein Wunder also, dass viele Gamer auf Profi-Hardware von einem der besten Hersteller in diesem Marktsegment setzen, zum Beispiel von Razer. Das Unternehmen beschäftigt sich seit einiger Zeit nicht nur mit Zocker-PCs, sondern auch mit passenden Smartphones. Mit seiner neuesten Entwicklung, Project Linda, finden beide Bereiche zusammen.

Project Linda ist ein Laptop, der ganz ohne Prozessor und Grafikkarte auskommt. Stattdessen gibt es nur einen Bildschirm, eine Tastatur, einen starken Akku, eine große Festplatte und verschiedene Anschlüsse. Der Laptop ist eine Erweiterung für das Razer Phone, das Razer im vergangenen November vorgestellt hat, und kann nicht eigenständig benutzt werden. Erst durch die Hard- und Software des Smartphones wird er zu einem vollwertigen Gerät. Um beide miteinander zu verbinden, wird das Handy in eine Aussparung an der Stelle eingelegt, an der sonst das Touchpad eingelassen ist. Sobald das Smartphone in dem Laptop steckt werden Apps werden auf dem 13,3-Zoll-Bildschirm angezeigt, Smartphone-Games können direkt auf dem Laptop gespielt werden. Das Smartphone ist dabei nicht nur der Prozessor, sondern kann auch als Touchpad genutzt werden. Wer lieber mit der Maus oder einem Controller spielt kann diese aber auch an den Laptop anschließen. Linda ist eine tolle Idee, wie wir finden. Leider handelt es sich dabei erstmal nur um ein Konzept. Ob dieses jemals auf den Markt kommt bleibt also abzuwarten.

Die französische Variante: Das Mirabook

Das französische Startup Miraxess hat ein ähnliches Konzept entwickelt, mit dem das Smartphone zum Laptop wird. Im Gegensatz zu Razer präsentierte das Unternehmen auf der CES aber bereits ein Gerät, das direkt vorbestellt werden kann – einen Laptop, der lediglich mit einem Bildschirm und einem Akku ausgestattet ist. Er hat ebenfalls weder Grafikkarte noch Prozessor und nutzt die technische Ausstattung eines Smartphones. Während das Razer-Konzept nur mit dem Razer Phone funktioniert, kann das Mirabook auch mit anderen Geräten verwendet werden. Bisher sind 15 Geräte mit dem Laptop kompatibel, darunter das Samsung Galaxy S8, das Note 8, das LG G5, das HTC 10, das Razer Phone und das Mate 10. Die mangelnde Ausstattung hat einen Vorteil: Der Akku fällt umso größer aus, hält bis zu 15 Stunden durch und kann nebenher auch noch ein Smartphone aufladen.

Wird ein Smartphone angeschlossen, erscheinen auf dem Mirabook die Inhalte des Geräts mit Hilfe der Software Mira. Wer längere Texte lieber an einem Laptop als auf dem Smartphone schreibt erleichtert sich mit dem Mirabook sicher den Alltag. Zudem reicht ein starkes Smartphone in diesem Fall für die Arbeit aus. Das Mirabook kostet rund 250 Dollar. Die ersten Geräte sollen im Mai ausgeliefert werden. Dazu können verschiedenfarbige Ständer für das Smartphone erworben werden.

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