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Spotify und Co: Die 3 besten Musik Streaming Apps im Test

Spotify
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Der MP3-Player hat schon lange ausgedient. Musik kommt heutzutage vom Smartphone und das günstiger Weise von Musik Streaming Diensten, denn hier gibt es für kleines Geld oder sogar gratis Lieblingshits auf’s Ohr. Wir haben neben dem bekanntesten Dienst Spotify noch andere Streaming-Angebote für Android, iOS und mehr getestet.

Wer noch CDs und Schallplatten für den Hausgebrauch hortet, kann sich zwar einer raumgreifenden Sammlung erfreuen, das weite Spektrum millionenfacher Titel wird allerdings nie in eine übliche Wohnung passen. Dank Musik Streaming steht uns genau das zur Verfügung. Mittlerweile sogar in vielfacher Ausführung. Der bekannteste Anbieter ist seit Jahren Spotify. Es gibt aber noch weitere lohnende Anbieter in Sachen Musik Streaming.

Spotify – Der Klassiker

Der bekannteste Musik Streaming Dienst ist seit einigen Jahren Spotify. Mit rund 170 Millionen Nutzern und 35 Millionen Titeln liegt der Dienst aus Schweden mit 36 Prozent weit vor anderen Anbietern. Der Dienst ist grundsätzlich kostenlos, allerdings mit Einschränkungen: Werbung und Offline-Modus gibt es nur in der Premium-Variante, die Du vorab 30 Tage kostenlos testen kannst, ehe Du Dich für ein Abo entscheidest. Neben Apps für alle mobilen Betriebssysteme und Desktop-Varianten, kann Spotify auf Spielekonsolen wie PS 3, PS 4 und Xbox One, smarte Assistenten wie Google Home und Amazon Echo, Smart-TV und Lautsprecher sämtlicher Premium-Hersteller genutzt werden.

Spotify App Screenshot

Eigene Musik kannst Du etwas umständlich via PC zu Deinen Playlists hinzufügen. Zum Musikangebot gehören außerdem Podcasts, Hörbücher, Radio und Videos, die Du in der Suchfunktion sofort findest. Spotify bietet Dir Playlists zugeschnitten auf Deinen persönlichen Geschmack, basierend auf Dein Hörverhalten. Auch das Teilen von Musik ist dank Spotify Codes einfach und Hintergrund-Informationen zu Künstlern rufst Du mit einem Klick ab.
Die Hör-Qualität ist in der Premium-Variante mit 320 kbit/s deutlich besser als in der Gratis-Version mit 160 kbit/s am PC und 96 kbit/s auf dem Smartphone. Das dunkle Design ist nicht jedermanns Sache, die Handhabung meistens intuitiv. Bei den vielen Untermenüs kann der Nutzer jedoch mal durcheinandergeraten.
Die Auswahl der Musiktitel ist allerdings nicht so groß wie bei anderen Streaming Angeboten. Nischen-Musik steht daher nur mit Glück zur Verfügung.
Der Premium-Account kostet Dich 9,99 Euro im Monat, der Familien Account mit sechs Profilen kostet 15,99 Euro im Monat.

Vor- und Nachteile

pro

  • gute Hörqualität
  • Podcasts, Hörbücher, …
  • kompatibel mit vielen Geräten

contra

  • nur zweitgrößte Musik-Datenbank
  • teilweise unübersichtlich

Hier geht’s zur Musik-streaming-App Spotify:

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Deezer – Der Underdog

Obwohl Deezer deutlich weniger Nutzer hat als Spotify – nämlich „nur“ 14 Millionen aktive Nutzer – bietet die Plattform mit sagenhaften 53 Millionen Titeln eine größere Musikauswahl als der Klassiker. Dazu kommen über 40.000 Radiosender, unzählige Hörbücher und Podcasts. Fehlende Lieblings-Songs fügst Du als MP3-Datei aus Deinem eigenen Sortiment hinzu. Neuerdings kannst Du über den Desktop-Client auch Videos anschauen. Die Premium-Variante testest Du 30 Tage kostenlos. Die Gratis-Version hörst Du nur mit Werbung und nicht im Offline-Modus. Dein Datenvolumen sollte daher etwas aushalten. Der Musik-Streaming-Dienst kann mit Smart-TV, Auto, Apple Watch und allen Betriebssystemen verwendet werden.

Deezer App Screenshot

Die helle Aufmachung ist übersichtlich, die Bedienung sowohl am PC als auch in den mobilen Apps benutzerfreundlich aufgebaut und die Performance kann sich mehr als sehen lassen. Du kannst mehrere Songs gleichzeitig einer Playlist hinzufügen und auch die Suchfunktion punktet mit einer großen Auswahl, sogar wenn sich mal ein Rechtschreibfehler einschleicht. Das Flow-Feature ist sehr gelungen: Ein Algorithmus analysiert Deine Musikauswahl und spielt zu Dir passende Musik ab. Wenn Du mitsingen möchtest, musst Du nur auf das Mikrofon klicken und schon wird der Songtext angezeigt.
Leider wird beim Hinzufügen eines Songs in der Desktop-Ansicht nur ein kleiner Ausschnitt angezeigt, sodass Du die passende Playlist erst nach ewigem Scrollen findest oder in der obigen Suchleiste filtern musst. Außerdem ist die Anzahl der Songs in einer Playlist auf 2000 Lieder begrenzt, auf den mobile Apps sogar auf 1000.
Der Premium-Account kostet im Monat 9,99 Euro, die HiFi-Variante mit optimaler Klangqualität dank 16 bits/44,1 kHz FLAC-Qualität 19,99 Euro und den Familien-Account gibt es für 14,99 Euro.

Vor- und Nachteile

pro

  • große Musik-Datenbank
  • Podcasts, Hörbücher, …
  • gute Bedienbarkeit

contra

  • teilweise umständliche Anzeigen
  • Playlists mit beschränkter Titelzahl

Hier geht’s zu Deiner neuen Musik-Steaming-App Deezer:

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YouTube Music – Der Neue

YouTube Music ist erst seit ein paar Monaten in Deutschland verfügbar und springt spät in einen Markt unzähliger Anbieter. Der Dienst kann kostenlos mit Werbung genutzt werden. Allerdings läuft die App nur, wenn das Smartphone an ist und keine anderen Apps wie WhatsApp parallel genutzt werden.
Der große Vorteil von YouTube Music liegt in der Verfügbarkeit der Medien-Bibliothek von YouTube, denn die App spielt die Audiospur eines jeden Songs. Das Angebot ist daher riesig. Die Handhabung ist einfach. Alle, die YouTube kennen, werden sich sofort zurecht finden. Icons und Zeichen der Hauptseite sind in YouTube Music integriert worden. Wenn Du dem Streaming Dienst erlaubst auf Deinen Standort zuzugreifen, bietet er Dir entspannte Musik für zu Hause, Road-Trip-Songs für die Autobahn oder andere passende Musik für bestimmte Orte.

Einige Mankos hat die App jedoch: Hörbücher und Podcasts stehen leider nicht zur Verfügung. Die Musik wird grundsätzlich nur mit 128 kbit/s abgespielt. Da YouTube zu Google gehört, kannst Du mit der App auch auf Googles Musik Streaming Dienst Google Play Music zugreifen. Dort bekommst Du auch die dort enthaltenen Hörbücher und die Option eigene Songs hochzuladen.
Die Premium-Version kannst Du wie die anderen beiden Musik Streaming Dienste 30 umsonst Tage testen, ehe ein Abo von 9,99 Euro im Monat fällig ist. Der Familien-Account mit bis zu sechs Profilen kostet 15,99 Euro. Die App kann am PC, mit Android- und iOS-Handy genutzt werden. Einen eigenen Player für Smart-TV oder Spielekonsolen gibt es noch nicht.

Vor- und Nachteile

pro

  • standortbasierte Musik-Angebote
  • Nutzung Google Play Music
  • große Musik-Datenbank

contra

  • keine Podcasts, Hörbücher, …
  • geringe Abspielrate

Hier geht’s zum Musik Streaming Dienst YouTube Music:

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Fazit – Unser Testergebnis

Alle drei Musik Stream Dienste bieten dir ähnliche Angebote zu gleichen Preisen. Wenn Du viel Mainstream hörst, empfehlen wir Dir den Evergreen Spotify. Damit machst Du garantiert nichts falsch. Wer Fan von eher unbekannter Musik und Underground-Bands ist, wird sich bei Deezer gut aufgehoben fühlen. Wenn Du sowieso schon den ganzen Tag YouTube suchtest, kannst Du auch gleich YouTube Music nehmen. Die Anwendung ist gleich und fehlende Extras kannst Du über Google Play Music einholen. Alle drei Dienste haben in unserem Test gut abgeschnitten. In diesem Sinne: Thank you for the Music!

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